Wörterbuch für Sri Lanka & Surf-Lingo
Spreche wie ein Local
In jedem Surfurlaub gibt es einen Moment, in dem ein paar Wörter der Landessprache alles verändern.
Ein einfaches „Ayubowan“ an deinen Tuk-Tuk-Fahrer, ein „Bohoma stuti“ an den Koch, der dir das beste Reiscurry deines Lebens serviert, oder ein freundliches „Kohomada?“ an den einheimischen Surfer, der neben dir hinauspaddelt. Plötzlich bist du nicht mehr nur ein Tourist auf der Durchreise, sondern jemand, der sich wirklich bemüht, Kontakt aufzunehmen. Und in Sri Lanka werden diese Bemühungen immer mit dem herzlichsten Lächeln belohnt, das du je gesehen hast!
Unser Wörterbuch behandelt die Grundlagen der beiden größten offiziellen Sprachen Sri Lankas, Singhalesisch und Tamil, sowie einen Crashkurs in Surf-Lingo. So weißt du genau, worüber deine Surfguides und andere Surfer im Line-up sprechen. Egal, ob du ins Kima Surfcamp in Weligama oder Hiriketiya fährst oder an einen anderen Ort in Sri Lanka, ein bisschen Sprachkenntnis bringt dich schon sehr weit!
Die Amtssprachen Sri Lankas
Sri Lanka hat zwei Amtssprachen: Singhalesisch (das von etwa 75 % der Bevölkerung gesprochen wird) und Tamil (das von etwa 25 % gesprochen wird, vorwiegend im Norden und Osten). In Touristengebieten, Surfstädten und unter der jüngeren Generation wird Englisch weitgehend verstanden, sodass man sich im Alltag stets problemlos zurechtfindet.
An der Südküste, wo sich unsere beiden Camps in Weligama und Hiriketiya befinden, wird überwiegend Singhalesisch gesprochen. Wenn du im Sommer an die Ostküste und nach Arugam Bay reist, ist Tamil nützlicher. Mach dir keine Sorgen, wenn du die Sprache nicht fließend beherrschst. Schon ein paar Sätze Singhalesisch werden die Menschen, denen du begegnest, wirklich begeistern!
Begrüßung & Grundlagen
| Deutsch | Sinhala | Aussprache |
| Hallo! | Ayubowan! | Ah-yu-boh-wan |
| Wie geht es dir? | Kohomada? | Ko-ho-ma-da? |
| Mir geht es gut, danke | Mama honda, bohoma stuti | Ma-ma hon-da, bo-ho-ma stu-ti |
| Dankeschön | Bohoma stuti | Bo-ho-ma stu-ti |
| Ja | Ow | Oh |
| Nein | Naha | Na-ha |
| Bitte schön | Karunakara | Ka-ru-na-ka-ra |
| Entschulidgung | Samawenna | Sa-ma-wen-na |
| Auf Wiedersehen | Gihin ennam | Gi-hin en-nam |
| Ich heiße… | Mage nama… | Ma-ge na-ma |
| Wie viel kostet das? | Meeka Kiyadha | Mee-ka Ki-ya-dha |
| Mo / Di / Mi / Do / Fr / Sa / So | Sandaudaa / Angaharauvaadaa / Badaadaa / Barahasapatainadaa / Sakurada / Senasurada / Iraidaa |
Neue Kontakte knüpfen
| Deutsch | Sinhala | Aussprache |
| Wie heißt du? | Nama mokakda? | Na-ma mo-kak-da? |
| Mein Name ist… | Mage nama… | Ma-ge na-ma |
| Wo kommst du her? | Koheda oya inne? | Ko-he-da o-ya in-ne? |
| Ich komme aus… | Ma paeminiye | Ma-pae-mi-ni-ye |
| Wie alt bist du? | Oyage vayasa kiyada? | Oya-ge → Oh-yah-geh Vayasa → Vah-yah-sah Kiyada → Kee-yah-dah |
| Surfst du? | Oyaa surf karanawada? | O-yaa surf ka-ra-na-wa-da? |
| Lass uns zusammen surfen gehen! | Api ekata surf karamu! | A-pi e-ka-ta surf ka-ra-mu! |
| Die Wellen sind gut heute! | Ada ralla hondai! | A-da ral-la hon-dai! |
| Bis morgen! | Heta hamuwemu! | He-ta ha-mu-we-mu! |
| Lass uns zusammen essen gehen! | Api ekata kamu! | A-pi e-ka-ta ka-mu! |
| Cheers! | Jayawewa! | Ja-ya-we-wa! |
Essen & Trinken
| Deutsch | Sinhala | Aussprache |
| Wasser | Jalaya | Ja-la-ya |
| Essen | Kama | Ka-ma |
| Reis und Curry | Bath curry | Bath cur-ry |
| Lecker | Rasai | Ra-sai |
| Bier | Biyara | Bi-ya-ra |
| Kokosnuss | Pol | Pol |
| Rechnung | Bil eka | Bil e-ka |
| Kann ich bitte die Rechnung haben? | Mokadda bill ekak denna? | Mo-kad-da bill e-kak den-na? |
| Ich bin vegetarisch / vegan | Mama shakahari / vishe shakahari | Ma-ma sha-ka-ha-ri |
| Ich bin sehr hungrig / durstig | Mata hari badaginiyi / Mata hari thibahai | Mah-tah hah-ree bah-dah-gee-nee-yee / Mah-tah hah-ree thee-bah-hai |
| Ein kleines / großes Bier, bitte | Karunakara podi beer ekak | Kah-roo-nah-kah-rah-lah poh-dee beer eh-kak |
| Das Essen schmeckt sehr lecker | Kaama godak rasai! | Kaa-ma go-dak ra-sai! |
Zahlen
Nützlich beim Verhandeln auf Märkten, beim Bestellen von Essen oder einfach nur, um am Ende einer Session deine Wellen zu zählen!
| Zahl | Sinhala |
| 1 | Eka |
| 2 | Deka |
| 3 | Tuna |
| 4 | Hatara |
| 5 | Paha |
| Zahl | Sinhala |
| 6 | Haya |
| 7 | Hata |
| 8 | Ata |
| 9 | Namaya |
| 10 | Daaha |
Tipp zur Aussprache: Sowohl Singhalesisch als auch Tamil sind phonetische Sprachen. Man spricht die Wörter (grob gesagt) so aus, wie sie geschrieben werden. Aber habe keine Angst. Selbst ein nicht ganz perfekter Versuch wird mit Herzlichkeit und Ermutigung aufgenommen. Die Sri Lanker sind wirklich stolz auf ihre Sprache und Kultur, und jede Anstrengung, die du unternimmst, wird geschätzt!
Surf-Lingo: Begriffe, die du im Lineup hören wirst
Die Surfszene in Sri Lanka spricht eine universelle Sprache: die Sprache der Wellen. Egal, ob du Anfänger in der Weligama Bay oder erfahrener Surfer am Hiriketiya Point bist, die folgenden Begriffe wirst du jeden Tag hören. Bist du bereit für einen Crashkurs?
Wellen & Bedingungen
Set – Eine Gruppe größerer Wellen, die gemeinsam hereinrollen. „Set coming!“ bedeutet: Mach dich bereit (oder geh aus dem Weg).
Swell – Die Energie, die sich durch den Ozean bewegt und Wellen erzeugt. Ein „guter Swell“ bedeutet, dass tolle Wellen auf dem Weg sind.
Offshore – Wind, der vom Land in Richtung Meer weht und die Wellenfronten zu sauberen, glatten Wänden formt. Die besten Bedingungen zum Surfen.
Onshore – Wind, der vom Meer in Richtung Land weht und die Wellen unruhig und unordentlich macht. Weniger ideal.
Glassy – Perfekt ruhige, spiegelglatte Meeresoberfläche ohne Wind. Die schönsten Bedingungen zum Surfen und in Sri Lanka sehr häufig anzutreffen.
Closeout – Eine Welle, die auf ihrer gesamten Länge auf einmal bricht und keine surfbare Welle hinterlässt. Frustrierend, aber Teil des Spiels.
A-Frame – Eine Welle, die in der Mitte ihren Höhepunkt erreicht und gleichmäßig nach links und rechts bricht, was allen Surfern Optionen bietet.
Overhead – Wellenhöhe über dem Kopf. „It’s overhead“ bedeutet kraftvolle, aufregende Bedingungen.
Beach Break – Eine Welle, die über einem sandigen Meeresboden bricht. Die Weligama-Bucht ist ein perfekter Beach Break. Nachsichtig, beständig und ideal zum Lernen.
Reef Break – Eine Welle, die über einem Korallenriff oder einem felsigen Meeresboden bricht. Sie ist kraftvoller und hohler und erfordert etwas mehr Erfahrung.
Pumping – Wenn die Bedingungen absolut perfekt sind. „Da draußen geht’s richtig ab!“
Im Lineup
Lineup – Der Bereich direkt hinter den brechenden Wellen, in dem Surfer auf die Sets warten. Hier spielt sich das soziale Leben beim Surfen ab.
Caught inside – Zwischen den brechenden Wellen und dem Ufer gefangen sein. Warte, bis das Set vorbei ist, bevor du wieder hinauspaddelst. Auch bekannt als „White Zone“ oder „Crash Zone“.
Clean-up-Set – Ein überdurchschnittlich großes Set, das weiter draußen bricht und das Lineup räumt. Nimm es ernst.
Drop-in – Eine Welle nehmen, auf die ein anderer Surfer bereits Vorrang hat. Eines der größten Tabus beim Surfen, gefährlich und respektlos. Lerne die Surfetikette, bevor du hinauspaddelst.
Party-Welle – Wenn mehrere Surfer gemeinsam dieselbe Welle reiten. Meistens fröhlich, gelegentlich chaotisch.
Kook – Ein Surfer mit mangelnden Kenntnissen in Bezug auf Technik oder Etikette, der andere im Wasser behindert. Jeder fängt einmal so an. Der Schlüssel liegt darin, schnell zu lernen. Unser 5-tägiges „Learn-To-Surf“-Programm hilft genau dabei.
Hang loose / Shaka – Das Handzeichen mit ausgestrecktem Daumen und kleinem Finger. Das universelle Symbol der Surfkultur.
Auf dem Board
Pop-up – Die Bewegung, bei der man aus der liegenden Position auf dem Board aufsteht. Die wichtigste Technik, die man als Erstes beherrschen sollte. Du möchtest deinen Pop-p verbessern? Wir geben dir 5 Tipps für einen besseren Pop-up.
Frontside – Surfen mit dem Gesicht zur Welle.
Backside – Surfen mit dem Rücken zur Welle.
Regular – Surfen mit dem linken Fuß vorne.
Goofy – Surfen mit dem rechten Fuß vorne.
Bottom Turn – Dein erster Turn am Fuß der Welle nach dem Take-off. Die Grundlage für fast jedes nachfolgende Manöver.
Cutback – Ein scharfer Turn zurück in Richtung des brechenden Teils der Welle, um in der Powerzone zu bleiben.
Aerial – Ein fortgeschrittenes Manöver, bei dem sowohl der Surfer als auch das Board die Oberfläche der Welle verlassen. Hebe dir dieses Manöver für später auf.
Barrel / Tube / Green Room – Der hohle, zylindrische Raum im Inneren einer brechenden Welle. Eine Barrel zu surfen, ist das ultimative Ziel vieler Surfer.
Hang Five / Hang Ten – Klassische Longboard-Moves. Hang Five = ein Fuß auf der Nase, wobei fünf Zehen über die Kante hängen. Hang Ten = beide Füße, alle zehn Zehen über der Nase. Purer Stil.
Duck Dive – Das Board beim Hinauspaddeln unter eine heranrollende Welle durchtauchen. Funktioniert am besten mit Hardtops und Shortboards.
Turtle Roll – Mit dem Board unter einer brechenden Welle hindurchrollen; wird bei Softtops und Longboards angewendet, bei denen kein Duck Dive möglich ist.
Ding – Schäden am Surfboard, wie Risse, Löcher oder Brüche. Dings solltest du immer reparieren lassen, bevor du wieder ins Wasser gehst. Unsere Zusatzversicherung für Surfboards deckt alle Reparaturkosten für geliehene Boards ab.
Quiver – Die Surfboard Sammlung eines Surfers. Bei Kima führen wir einen Premium Surfboard Quiver, damit du immer das richtige Brett für die jeweiligen Bedingungen hast.
Rails – Die Seiten deines Surfbretts, die von der Nose bis zum Tail verlaufen. Wichtig für das Drehen.
Washing Machine – Wenn man unter Wasser von einer brechenden Welle hin- und hergeworfen wird. Entspann dich, lass dich fallen, und die Welle spuckt dich wieder aus.
Stoked – Pure, ungefilterte Freude. Nach einer tollen Welle, einer großartigen Session oder einfach nur, weil man im Meer ist. Das universelle Gefühl eines Surfers.
Wipeout – Vom Board fallen. Passiert jedem, bei jeder Session, auf jedem Niveau. Nimm es einfach hin.
Bereit, die Sprache zu sprechen?
Das sind eine Menge neuer Wörter, aber lass dich davon nicht einschüchtern! Drucke dir unser kleines Wörterbuch aus, lese es im Flugzeug, und wenn du landest, wirst du schon mehr wissen als die meisten anderen. Den Rest wirst du ganz leicht aufgreifen, sobald du hier bist. Der beste Weg, eine Sprache zu lernen, ist, von ihr umgeben zu sein. Und Sri Lanka wird dich vom Moment deiner Ankunft an mit beidem umhüllen.
Wir sehen uns im Lineup oder wie man in Sri Lanka sagt: „Lineup eken hamuwemu!“
